Stern über Bethlehem

logo
Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Hühner

Auf altchristlichen Grabsteinen und Sarkophagen erscheint der Hahn als Verkünder des Tages. Durandus von St. Pourçain erklärt ihn als Nachtverscheucher, Prediger und Erwecker vom Schlaf und lässt ihn auf Kirchen setzen. Seither hat der Hahn einen Ehrenplatz auf vielen Kirchturmspitzen erhalten. Dort zeigt er als Wetterhahn nicht nur die Windrichtung an, er gilt aber auch als Mahner zur Wachsamkeit und Treue: Jesus sagt zu Petrus: "Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen." (Mt 26,34). Weil der Hahnenschrei dann Petrus zu Reuetränen bewegte, ist der Hahn auch Zeichen der Reue und Umkehr (z.B. an Beichtstühlen dargestellt).

Der Hahnenschrei markiert in Mk 13,35 die dritte der nach römischer Zählung vier Nachtwachen, also die Zeit von Mitternacht bis ca. 3 Uhr morgens.

Die Henne (bzw. allgemein eine Vogelmutter), die ihre Küken schützend unter ihre Flügel sammelt, ist ein Bild mütterlicher Liebe und Fürsorge: "Wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihren Flügeln,..." Sowohl im alten als auch im neuen Testament (Mt 23,37) ist die Henne ein Bild für Handeln Gottes an den Menschen.

In Israel gibt es vor allen Dingen das kleinere Bativahuhn, dem unsere Krippenhühner nachempfunden sind.




Weitere Bilder:


Hahn_und_HuehnerHuehner




Fußzeile

| Zuletzt geändert am: 17.11.2017 | Sitemap| Disclaimer | Impressum | Besucher: 336400 |