Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Mäuse

Der hebräische Name der Maus ist ‘akhbār. Gemeint ist damit sowohl die Feld- als auch die Hausmaus. Nach Lev 11,29 gehört sie zu den unreinen, nicht essbaren Tieren. Wenn Jes 66,17 auf das Essen von Mäusen anspielt, dann dürfte das als Polemik gegenüber fremden Kulten anzusehen sein. Eine Polemik enthält auch Jdt 14,11 (Vulgata; Lutherbibel): dort werden die angreifenden Israeliten verächtlich als Mäuse bezeichnet. 1Sam 6,4 ff berichtet, dass die Philister von einer nicht näher bestimmbaren Krankheit (Beulenpest?, Geschwüre?, Ruhr?) heimgesucht wurden, die mit einer Mäuseplage verbunden war. Möglicherweise wurden durch die Mäuse Krankheiten übertragen. Vielleicht waren es auch Ernteschäden, die durch die Nager verursacht wurden.
In Mesopotamien und Ägypten werden Mäuse häufig erwähnt und durchaus nicht nur negativ im Zusammenhang mit Plagen. Sie kommen in Sprichwörtern und in Fabeln vor, werden zum Teil als Delikatesse verspeist und in Ägypten auch als Heilmittel verwendet.



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