Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Maria besucht Elisabeth

Zacharias zweifelt an dieser Ankündigung und muss bis zur Geburt des Kindes stumm bleiben.
Elisabeth ist schon etwa im 6. Monat schwanger. Maria tritt nach Gewahrwerden ihrer eigenen Schwangerschaft die Reise ins Gebirge an, um ihre Cousine zu sehen. Die Frauen begegnen sich, beide ein Kind erwartend, und brechen in Jubel und Lobgesang aus. Sie bestätigen einander die Begegnung mit dem Engel. Mehr noch: Elisabeth wusste Bescheid und pries Marias Leibesfrucht. Viele fromme Frauen wird der Bibelbericht ergriffen haben, als Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt noch wie die großen Geheimnisse der Natur empfunden wurden…



Das Haus des Zacharias
ist dem damals vor 200 Jahren üblichen Baustil nachempfunden und führt ein wenig sichtbare Geschichte vor: Meist waren es Einraumhäuser, erbaut aus Sockelsteinen und Lehmziegeln, das Dach aus Holzstämmen mit Reisern belegt, die mit Erde und Lehm verschmiert wurden. Ein Haus hatte eine niedrige Tür uns ein einziges kleines Fenster zum Lüften, das mit einem Vorhang gegen Kälte zugezogen werden konnte. Drinnen erleuchteten Öllampen den ganzen Tag den Raum. Der Teil unmittelbar hinter der Haustüre war den Tieren, der hintere, durch Stufen erhöhte und wärmere Teil der Familie vorbehalten. Geschlafen wurde auf Matten, die man des Tags zusammenwickelte. Auf den Dächern konnte man seine Ernte darren und abends war dort ein angenehmes Plätzchen.



Weitere Bilder:


Krippe_3.Advent




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