Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Feigenbaum

Doch im 1. Buch Mose.3 wird berichtet, dass Gott,der Herr selbst ihnen "Röcke von Fell" machte. Im Zusammenhang mit dem Einzug ins gelobte Land (4.Mose 13.23) bringen die Kundschafter u.a. Feigen mit...

Die Feige ist die erste, mit Namen erwähnte Frucht in der Bibel und eine sehr alte Nutzpflanze: Bei Ausgrabungen in Israel wurden getrocknete Feigen gefunden, die aus der Zeit um 5000 v.Chr. stammen! Die Feige war und ist ein wichtiges Nahrungsmittel und Handelsprodukt und reift im Sommer. Wegen ihres hohen Zuckergehaltes kann sie getrocknet und für fruchtlose Zeiten gelagert werden. Sie symbolisiert Wohlergehen und Frieden.

Feigen brauchen Pflege. Der kultivierte Baum kann 5-15 m hoch werden, besonders am Wasser und spendet wohltuenden Schatten. Man pflanzte sie nicht nur in umfriedeten Gärten, sie wächst auch frei. So hatten Fremde Zugang und der Besitzer musste acht geben, dass er nicht seine Ernte verlor.
Wurden Feigenbäume im Kriegsfalle von Feinden abgeholzt, bedeutete dies einen herben Verlust für die Versorgung der Bevölkerung. Verdorrten Feigenbäume wegen Trockenheit, so verstand man das als Strafe Gottes. In diesem Zusammenhang musste man die Fluchworte Jesu über den Feigenbaum, der keine Früchte trägt, verstehen: an den Früchten erkennt man den Wert eines Baumen, im übertragenen Sinne den Wert des Menschen. (Matth. 21, 18-22)



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