Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details





Chronik:

Im Jahre 2003 haben wir Frauen vom Kindergottesdienst-Helferkreis unter meiner Anleitung und der Kindergarten in Eigenregie die ersten Figuren für die Grundausstattung hergestellt. Je nach Können und eigener Inspiration. Der erste große Stall wurde von einem Kindergottesdienst-Vater und Pfarrer Joachim Rönsch gebaut.

Gruppe 2003

Könige im Stall Im Stall 2004 Hirtenszene 2003/04



2004 haben wir in kleinerer Arbeitsrunde das Hirtenfeld erweitert, die Musik einziehen lassen und den Königen die nötigen anderen Tiere gebaut.

Gruppe 2004



2005 habe ich alleine weiter gebaut. Es kamen einfache Leute, das Volk, dazu. Außerdem der Brunnen, der Verkündigungsengel Gabriel, ein Hirtenbub mit Flöte und der Steinbock auf dem Felsen. Der Weihnachtsstern leuchtet seitdem im Baum.

Gruppe 2005

Krippenszene komplett 2005



2006 sollten neue Tiere die Krippe bereichern: Der Ziegenhirte mit drei Ziegen, die Frau mit Esel und Füllen, das neue Kamel, das Storchennest und die Schlange und als Element zum Schmunzeln der schlafende Hirte aus der neapolitanischen Krippenbautradition.

Gruppe 2006



2007 haben wir erstmals an den Adventssonntagen kleine Krippenszenen aufgestellt. "Die Vorläufer Jesu'" mit Propheten, David und dem neuzeitlichen Astronom, "Die Verkündigung an Maria" und "Maria besucht ihre Cousine Elisabeth". Die eilende Maria tritt auch nur am dritten Sonntag auf.

Gruppe 2007



2008 gab es einen großen Umbau. Wegen der Größe habe ich den Stall durch einen kleineren mit angeschlossenem Wirtshaus ersetzt. Damit war auch die Adventsszene "Die Herbergssuche" möglich. Eine nur dort erscheinende schwangere Maria mit Esel und die Königin von Saba mit symbolischem Gefolge kam dazu.

Gruppe 2008

Krippe 2008 Herbergssuche 2008




2009 habe ich die erste Landschaft als fertiges Element zum Einbauen gestaltet: Die Flusslandschaft mit einem Angler von heute. Die ersten Könige habe ich durch zwei Milieu-Gruppen ersetzt: durch friedliche Freiheitskämpfer und die Sternsinger. Pfarrer Joachim Rönsch als Initiator zog in die Krippe ein und ein neuer, schöner Ochse.

Gruppe 2009

Koenigszug 2009 Im Stall 2009
Flusslandschaft 2009 Hirtenfeld mit Pfarrer 2009




2010 habe ich als Landschaftselement den Weinberg gebaut, belebt durch den Winzer und seinen Sohn in der Kelter. Wirtin und Wirt mit Hühnern und ein römischer Soldat vermitteln den historischen Eindruck. Eva und Adam schließen den Kreis der Heilsgeschichte.

Gruppe 2010

Wirt Soldat 2010 Weinberg 12 2010

Eva Adam 4 2010




2011 habe ich die Engelszene überarbeitet. Ein sehr dynamischer Gabriel verkündigt den Hirten, zwei detailfreudige Musikerengel spielen auf ihren Saiteninstrumenten und ein Gloriaengel ist dabei sein Spruchband zu entfalten. In der Wüste gedeihen Dattelpalmen und eine neuzeitliche Frau schaut neugierig vom Rande her das Geschehen am Stall an. Nach Epiphanias – zum Empfang der Weisen – kam eine weitere Maria mit größerem Kinde zum Einsatz. Josef verrichtet derweil Arbeit.

Gruppe 2011

Dattelpalmen 2011 Hirtenverkuendigung 2011

Neugierblick 2011 Empfang der Weisen




2012 habe ich den neuen Figuren nackte Füße mit Zehen und Hände mit Fingern verliehen, sowie auf den leicht geformten, aber glatten Gesichtern erstmals flache Nasen modelliert, damit die Profile der gemalten Gesichter vollständig wirken.
Die Szene der Anbetung der Hirten habe ich neu gestaltet: ein Trio orientalischer Hirten macht dem Jesuskind seine Aufwartung mit bescheidenen Geschenken. Diese Hirten haben Aspekte der Krippentradition, aber auch konkret des Hildener Volkes erhalten - über zwei Berufsgruppen und die historische Persönlichkeit Wilhelm Fabry. Eine neue Heilige Familie für die Zeit um Silvester soll die Menschwerdung des Heilandes ganz familiär aufgreifen. Der Betrachter ist "Zaungast" einer eigentlich nicht öffentlichen Szene, in der Maria ihr Kind stillt. ("Maria lactans")

Gruppe 2012
Hirten vor Maria lactans 2012 Anbetung Hirten 2012




2013 habe ich neben dem Weinberg eine Tenne eingerichtet, auf der Getreide gedroschen und die Körner von der Spreu getrennt, - geworfelt werden. Eine arme Frau hält Nachlese auf dem Feld. Diese Szene passt zur Geschichte der Rut, die mit ihrer Schwiegermutter Naomi von Moab auswandert nach Bethlehem und dort auf den Bauern Boas trifft. Sie wird zur Urgroßmutter des Königs David und ist eine der vier erwähnten Frauen im Stammbaum Jesu.
Arme und Kranke werden vielfältig in Krippen dargestellt. Jesus heilte, versorgte und tat Wunder. Ein Bettler am Wegesrand drückt in seiner armseligen Situation trotzdem Zuversicht und Hoffnung aus. " Wir sind Bettler, das ist wahr", war das letzte Wort des Reformators Martin Luther.
Wenn Gott kommt, erschallt die Posaune! – sagt die Bibel. Ein solcher Blasengel bereichert die Krippenszene.
Und ein Paar neugieriger Mäuse kam noch hinzu, die kleinsten dargestellten Lebewesen in der Krippe…

Gruppe 2013
Tenne_2_14 Tenne_3_14



2014 erhielt die Königin von Saba einen neuen Begleiter, den Mohren mit dem Äffchen. Auf dem Hirtenfeld gesellten sich einige Figuren rund um den Begriff des Widderhorns dazu: einige neue Schafe mit einem schön gehörnten Widder und ein Schofar spielender Hirte. Ferner haben wir eine neue, die Krippenzeit abschließende Szene, aufgestellt: die Flucht nach Ägypten. Dafür brauchten wir eine sechste Maria und ein viertes Jesuskind.

Gruppe 2014
Saba_2014 Flucht_Aegypten_4



2015 sind drei Wüstenfüchse und ihr Bau in die Krippe eingezogen. Ein Leopard lauert auf einer Wurzel. Mit dem Verweis auf die Passion ziehen Distelfinken am Stall ihre Brut auf. Ein Widder, verfangen und verletzt im Dorngestrüpp, soll auf das Tieropfer weisen, das Abraham anstelle seines Sohnes Isaak bringen sollte. Im Gefolge der Königin von Saba bereichert eine trommelnde Tänzerin die Szene.

Gruppe 2015
Fuechse_4 Schafe_Widder_Opfer_4 Distelfink_3



2016 sind auf dem Hirtenfeld neben zwei Schafen und einem neuen Hütehund auch zwei weitere Hirten erschienen – einer kümmert sich um das Feuer, der andere hat gerade sein verlorenes Schaf wiedergefunden. Die Kundschafter aus dem gelobten Land des Alten Testamentes bringen ihre Traube. Der Zeitungsleser liest die aktuelle "Rheinische Post". Hildens "Eilige Einkäuferin" ist im Laufschritt zur Krippe unterwegs. Zwei kleine, putzige Klippdachse wohnen in den Steinmauern.

Gruppe 2016
Die Eilige Hirtenfeld Kundschafter



Für Weihnachten 2017 ist der Plan schon entworfen…
Die Landschafts-Baustelle ist im Kirchenkeller bereits eröffnet und begonnen worden!




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