Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Lasset die Kinder zu mir kommen!

Kinder_bei_Jesus
In einer Weihnachtsgeschichte aus Neapel erzählt der Schriftsteller Luciano de Crescenzo über den Unterschied zwischen den Krippenliebhabern und den Weihnachtsbaumliebhaberinnen. Die Frauen lieben den Baum, so seine These, weil das Glitzern und Funkeln so anziehend für sie sei, während die Männer liebevoll an ihren Krippenfiguren schnitzen, großartige Landschaften aufbauen, die das halbe Wohnzimmer füllen und mit viel Liebe zum Detail ganze Scharen von Handwerkern, Kaufleuten oder Gemüsehändlern auf den Weg zur Krippe schicken.

Luciano de Crescenzo schreibt: „Also die Einteilung in Krippenliebhaber und Baumliebhaber ist so entscheidend, dass sie meiner Meinung nach so wie Geschlecht und Blutgruppe in die Personalausweise eingetragen werden müsste. Naja, sonst entdeckt doch so ein armer Teufel vielleicht erst nach seiner Heirat, dass er sich mit einem Christenmenschen zusammengetan hat, der ganz andere Weihnachtsgewohnheiten hat.“

Der Weihnachtsbaum kommt ursprünglich aus der protestantischen Tradition während die Krippe lange Zeit eher in der katholischen Kirche beheimatet war. Heute stehen sie oft in ökumenischer Eintracht bei- oder nebeneinander.

Ob man das geschlechtsspezifisch oder konfessionell aufteilen kann, weiß ich nicht, ab heute sind jedenfalls wieder viele Frauen und Männer, Evangelische wie Katholiken an unserer großen Krippe willkommen.

Joachim Rönsch, 23.Dezember 2018





Auf der Suche...

4. Advent
...nach einem Platz in der Welt, so heißt die Überschrift des Familiengottesdienstes mit dem Kindergarten am 4. Sonntag im Advent. Damit sind wir schon ganz nahe an Weihnachten herangekommen.
Advent heißt ja nicht nur: Gott will an Weihnachten in die Welt kommen. Advent heißt darüber hinaus: Gott will auch nach Weihnachten, auch heute noch in diese Welt kommen, in dein und mein Leben, in unsere Stadt und unsere Kirchengemeinde. Und Gott findet da einen Platz, wo wir ihm einen Platz lassen, wo wir so leben, wie er es gerne möchte. Gott sucht auch heute noch nach einem Platz bei uns.
Und bei Gott ist das anders als bei uns: wo Gott einen Platz findet, da nimmt er uns keinen Platz weg, - wo Gott einen Platz findet, da ist auch Platz für jeden Menschen.


Zu Besuch...

Maria_besucht_Elisabeth
Maria macht sich auf zu ihrer Cousine Elisabeth -
eilend, wie es in der Bibel heißt, ...laufend, ... nahezu rennend in der kleinen Krippenszene des 3. Advents.
Beide Frauen schwanger,
lange erhofft, nicht mehr erwartet die eine,...
die andre gänzlich unerwartet, noch im Teenageralter, ohne die Sicherheit der Ehe, eines geregelten Lebens.
Im adventlichen Besuch, in der Begegnung dann:
Vergewisserung, moralische Unterstützung, Beistand.


Besuch...

Zweiter_Advent_Verkuendigung
Eine kleine häusliche, beinahe intime Szene ist am zweiten Sonntag im Advent zu sehen. Der Engel Gabriel besucht Maria und verkündigt ihr die Geburt Jesu. Nach Schreck und Innehalten fängt Maria an zu singen - gar nicht mehr häuslich intim, sondern global weitgreifend von Gottes revolutionärem Eingreifen in die Welt!
(lesen sie den Lobgesang der Maria bei Lukas 1,46-55)


Ausschau halten,...

erster_Advent
...Sehnsucht spüren, Neues erwarten, - das verbindet unsere Figuren, die wir zur ersten Adventsszene zusammen stellen, - egal ob den alten Propheten Jesaja, den Vorläufer Johannes der Täufer, den modernen Astronom, der auch an die Weisen erinnert, die Neugierige oder den Zeitungsleser:
Sehnsucht spüren, Ausschau halten, Neues erwarten.

Mit dem 1. Sonntag im Advent beginnen wir das neue Kirchenjahr. Darüber hinaus weist der Advent unser Warten auf die noch weit größeren Verheißungen unseres Gottes.


Die Menschwerdung begreifen!

Haende_in_Arbeit...und Gott sah, dass es gut war.

Es klingt vielleicht abgehoben, aber es gehen mir viele Bibelstellen durch den Kopf, die zu meinem Schaffen passen. Aus der Schöpfungsgeschichte zum Beispiel...! Nicht falsch verstehen! Ich vergleiche mich nicht mit Gott. Aber warum sollte ich nicht auch das gut finden, was ich forme? Ich bin inspiriert. Auf diese Weise kann ich in meiner Arbeit aufgehen.
20. Dezember 2018


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