Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Gestorben und wieder lebendig

Ostern2021
„Fürchtet euch nicht!"
Ihr sucht Christus, den Gekreuzigten?
Er ist nicht hier. Gott hat ihn von den Toten auferweckt.“

Eine unglaubliche Botschaft… ganz sicher zum Fürchten.
Vieles zwischen Anfang und Ende des Lebens Jesu Christi ist unglaublich oder zum Fürchten und bedarf eines Engels, der beruhigt: Josef sei erwähnt, als Maria schwanger geworden ist, die Hirten, die in der Nacht das Leuchten vom Himmel erleben, die Weisen, die einen anderen Weg gehen sollen, Josef, als er nach Ägypten fliehen soll…
Und nun spricht er zu den Frauen, die Jesu Leichnam balsamieren wollten:
„Fürchtet euch nicht! Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“



Karfreitag

Keltertreter, WeinbergDer junge Bursche in der Kelter tritt die Trauben. Der Saft fließt durch eine Rinne in ein Gefäß. Die Füße und Hände des Burschen sind rot verschmiert vom Saft, er selbst schwitzt und schaut müde aus, denn die Arbeit ist anstrengend. Der Traubenbrei ist wackelig, darum streckt er die Arme aus, um nicht umzufallen.

Der Winzersohn erinnert uns an Christus:
an sein Leiden, seine Marter, sein Blut und an seinen Tod am Kreuz.


Die Flucht nach Ägypten

Flucht_nach_Aegypten
Der Engel des Herrn erschien Josef im Traum und wies ihm mit seiner Familie aufzubrechen und nach Ägypten zu fliehen, denn Herodes suche das Kind und wolle es umbringen. Noch in der Nacht machten sie sich auf den Weg… (Matth. 2,13 ff)

Was Herodes verfügt haben soll, erklärt Matthäus mit der Erfüllung von Worten des Propheten Jeremia (31.15): in Rama sei viel Geschrei und Wehklagen und Rahel sei untröstlich wegen ihrer toten Kinder… Herodes war ein grausamer Despot und schaltete schon eigene Familienmitglieder durch Hinrichtung aus. Ihm ist der regional angelegte, aber nicht historisch belegte Kindermord um Bethlehem zuzutrauen.

Manche (alten) Krippen zeigen Kinder mordende Soldaten… Herodes mit gezücktem Schwert, der Römer mit der Lanze, die kniende Frau, ihren Säugling schützend und die abwehrenden oder klagenden Frauen, sowie erschreckt blickende Gestalten sind in unserer Krippe symbolisch für den Kindermord von Bethlehem und lassen den Zuschauer in dieser Konstellation schon schlucken. Matthäus wollte sicher nicht über die vielen getöteten Kinder berichten, sondern über das eine Kind, das nicht getötet werden konnte - jedenfalls jetzt noch nicht.


Jesus segnet die Kinder

Jesus_segnet_die_Kinder
Diese Geschichte aus Markus 10,13 - 16 kennen wir als eines der Taufevangelien. Dort wendet sich der erwachsene Jesus liebevoll den Kindern zu und segnete sie. Zuvor wollten seine Jünger die Familien wegschicken. Er erklärte ihnen: Wer sich das Reich Gottes nicht schenken lässt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Was ist „wie ein Kind“? - Vertrauen, Zuversicht, Bedingungslosigkeit, das bewusste Erleben des Augenblicks, …?

Was liegt näher, als dazu auch eine Krippenszene zu stellen? Alle Kinderfiguren scharen sich um das Jesuskind...


Epiphanias 2021...

Sternsinger_2021
Zum 63. Mal sammeln jetzt die Sternsinger für bedürftige Kinder weltweit. Aber sie können pandemiebedingt nicht von Haus zu Haus ziehen. Hier in Hilden verteilen sie ihren Segen – auf Abstand - an Besucher der katholischen Kirchen und sammeln dort die Spenden.
Nur unsere Krippensternsinger waren persönlich am Wirtshaus und haben dort den Segensaufkleber befestigt…


Bleib behütet auf deinen Wegen…

Zug_der_Weisen Unser neuer Schutz- oder Leite-Engel begleitet derzeit die Weisen auf dem Weg zum Christuskind. Er möge virtuell alle denen zur Seite stehen, die Geleit auf ihrem Weg oder eine Richtung brauchen.


Fürchtet euch nicht!

Verkuendigung_an_die_HirtenAlternativ-Te
"Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird:
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids."
Das spricht der Engel des Herrn zu den Hirten auf dem Felde... denn sie fürchteten sich sehr, als die Klarheit des Herrn um sie leuchtete.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen, die guten Willens sind!"


Herbergssuche und Herodes

Die_Weisen_bei_Herodes
Gottergebenheit und Bescheidenheit auf der einen, Macht und den Vorsatz zum Machtmissbrauch auf der anderen Seite des Kirchenfoyers:

Die Heilige Familie sucht Unterkunft und muss mit einem Stall und einem Lager zwischen Tieren vorlieb nehmen…
…und Herodes empfängt die Weisen. Die berichten ihm freimütig, dass sie den neugeborenen König der Juden finden und ihn anbeten wollen. Sein Gesichtsausdruck soll hier zweierlei sagen:
Ich bin der König und lasse mir das von niemandem nehmen!
Ich gebe vor ebenfalls das Kind anbeten zu wollen.


Maria durch einen Dornwald ging...

Maria_durch_Dornwald
…der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen, Kyrieeleison!

Das Motiv vom abgestorbenen Dornwald, einem Sinnbild der Unfruchtbarkeit und des Todes, beginnt zu erwachen und zu blühen, als Maria – schwanger mit dem göttlichen Kind - vorübergeht.

In der Erlöserkirche eilt Maria.
Sie rennt ihrer viel älteren Cousine entgegen, die schwanger ist mit Johannes. Elisabeth und Zacharias erwarten sie.


Heut schleust er wieder auf die Tür...

Paradies2020...zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis!

Das Paradies...
Vom Sündenfall ist die Rede: durch Eva und Adam kam die Sünde (der Bruch mit Gott) in die Welt. Davon soll uns Christus erlösen. Die Korrespondenz zwischen Adam und Christus stellt Paulus theologisch so dar: Adam ist der alte Adam, Jesus ist der neue Adam. Während der erste, alte Adam die Sünde und damit den Tod in die Welt bringt, erlöst Jesus von dieser Sünde und bringt das Leben. Symbolisch dafür steht das offene Höhlengrab in der Krippe.

Auf der anderen Seite im Kirchenfoyer können Sie die Szene der „Verkündigung an die Maria“ betrachten.


Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben...

Weinbau und GetreidelandwirtschaftAltern…Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15.5

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6.35

Jesus gebrauchte viele bildhafte Worte für seine Botschaften. Diese werden gerne in Krippendarstellungen verwendet. Wir zeigen im Kirchenfoyer wöchentlich wechselnde Szenen, die zu jeder Zeit anzuschauen sind: auf der Südseite in der ersten Adventswoche Weinbau und Getreidelandwirtschaft im Heiligen Land, aber auch Passionsgedanken (Keltertreter und offenes Höhlengrab).

Auf der Nordseite sind die Jesu Vorläufer und ihre neuzeitlichen Pendants zu sehen. Sie stehen für die vielfältigen Weissagungen des alten Bundes auf den kommenden Erlöser. Mose, Jesaja und David, sowie Johannes, der Täufer sind adventliche Schlüsselfiguren.


Auf dem Weg zum Advent...

Neue.Figuren2020.11.04
Corona-Weihnachten ohne Krippe ist in der Erlöserkirche sicher nicht vorzustellen.
Muss es auch nicht!
Aber wir werden in der Kirche die große Krippe dieses Jahr nicht in aller Pracht aufbauen. Mit den Verordnungen und Abstandsregeln dürfen sehr viel weniger Menschen kommen. Konzerte, Führungen und selbst freie Besichtigung wird es nicht geben. Gottesdienste sind dann die einzigen Möglichkeiten in die Kirche zu kommen. Wir wollen keine Lose ziehen!

Jeder Mensch mit Sehnsucht nach Spiritualität, mit Hunger nach frohen Weihnachtsbildern und Durst nach Berührung soll Erfüllung finden:

Dieses Jahr tauschen wir:
Die ersten, bunten Figuren schmücken die Kirche ab dem vierten Advent um den Christbaum weihnachtlich, aber bescheiden wie im ersten oder zweiten Jahr.
Die neuen Figuren werden zu beiden Seiten im Kirchenfoyer auftreten. Besucher können zwei Ersatzlandschaften in eigener Verantwortung von draußen zu jeder Zeit durch die Scheiben anschauen. Wir werden wöchentlich wechselnde Szenen zeigen und den Fokus in anderer Form auf verschiedene und ebenfalls wechselnde Themen und Figuren richten.


Trinitatis-Corona...

Juchheissa_2020
Froh jubelt, wer ein neuer Juchheißa werden will!

Jubeln und tanzen ist erlaubt. Mit Abstand und Maske selbstverständlich...
Frohgemut jedenfalls wird in der Krippenwerkstatt geplant und gearbeitet. Die neuen Figuren stellen sich vor.
Die Trinitatiszeit zwischen Pfingsten und dem Ende des Kirchenjahres ist eine lange Zeit ohne christliche Feste. Dieses Jahr sind christliche Feste schon im Frühjahr ganz anderes gefeiert worden und im Gemeindeleben schmal ausgefallen. Wir wissen nicht, was uns dieses Jahr noch erwartet und wie wir die Krippe präsentieren werden, aber uns fällt sicher etwas Gutes ein.



Ostern...

Fürchte dich nicht!Osterschreck und Weihnachtsschreck

Es ist Ostern, liebe Schwestern und Brüder - und alles rennt weg!
Mir ist das aufgefallen, als ich das Schlusskapitel des Markusevangeliums las. Und da heißt es: „Da verließen (die Frauen) das Grab und flohen, denn Schrecken und Entsetzen hatten sie gepackt.“

Das haben Weihnachten und Ostern gemeinsam. Beides beginnt mit einem großen Schrecken.
Daher sind ja auch die Boten Gottes, die Engel, besonders präsent in den Erzählungen der Bibel am Lebensanfang wie am Lebensende Jesu Christi...
...und ihre meist gesagte Botschaft lautet: „Fürchte dich nicht!“


Auf dem Wege zu Ostern...

Keltertreter, WeinbergDer junge Bursche in der Kelter tritt die Trauben. Der Saft fließt durch eine Rinne in ein Gefäß. Die Füße und Hände des Burschen sind rot verschmiert vom Saft, er selbst schwitzt und schaut müde aus, denn die Arbeit ist anstrengend. Der Traubenbrei ist wackelig, darum streckt er die Arme aus, um nicht umzufallen.

Der Winzersohn erinnert uns an Christus:
an sein Leiden, seine Marter, sein Blut und an seinen Tod am Kreuz.


Der zwölfjährige Jesus...

der zwoelfjaehrige Jesus
...im Gespräch mit Gelehrten.

Eine der vier Simultanszenen zum letzten Krippensonntag mit der dazu passenden Bachkantate.

19. Januar 2020,
Gottesdienst um 11.15 Uhr


Epiphanias

Sternsinger_am_Wirtshaus_2020
...das Fest der Erscheinung des Herrn...
Volkstümlich ist der Dreikönigstag daraus geworden.
Die Sternsinger haben auch schon das dritte mal beim Wirt gesungen...

Bis zum 19. Januar steht unsere Krippe mit noch immer wechselnden Szenen.
Es gibt noch musikalische Darbietungen und Termine zum freien Schauen:
Klicken Sie links unter "Programm"...


Besuch und Geschenke...

Besuch
...beides gehört zu Weihnachten.
Schon ganz früh machten sich die Hirten auf, die Weisen sind erst noch am Horizont. Machen auch Sie sich auf und besuchen unsere Krippe, lassen sich beschenken.

Alle Besuchstermine finden Sie auf unserer Unterseite "Programm":


Advent...

Adventsszenen

Advent heißt im Lateinischen "Ankunft".
Wir warten auf die Ankunft des Herrn.
Vielmehr ERwarten wir sie.

In der Krippe werden wir Woche für Woche näher an das Ereignis herangeführt. Einzelne Szenen zeigen, was und wer der Christusgeburt vorausgeht.


November...

Hoehlengrab Krippe

…vom (katholischen) Allerheiligentag bis zum (evangelischen) Ewigkeits- oder Totensonntag ein Monat des Innehaltens und Gedenkens der Verstorbenen.
Mit der Geburt ist uns nichts so sicher wie der Tod.
Für den Glaubenden aber gewiss, im Leben und im Tod Jesus Christus zu eigen zu sein.

In den Geburtsdarstellungen der Krippen gab es daher auch immer schon mancherlei Hinweis auf Tod und Kreuz. Neu in diesem Jahr in unserer Krippenlandschaft ein weiteres gebirgiges Landschaftsteil, das auch ein antik-israelisches Rollgrab enthält. Hier ein aktuelles Bild aus der Krippenwerkstatt im Kirchenkeller der Erlöserkirche.

Nicht mehr weit bis zum Advent …


Ernte...

Ruth-auf-dem-Feld
Dankbar zu sein für die Gaben, die nicht in unserer Verfügungsgewalt stehen,
das Leben selbst genauso wie den Ertrag der Ernte,
das feiern wir zum Erntedankfest, am ersten Sonntag im Oktober.

Schon im alten Israel leitet sich aus der immer wieder neu angesprochenen Liebe Gottes zu den ansonsten Vernachlässigten und Armen konkrete Maßnahmen ab, die der Eindämmung von Armut dienen sollen. Hier sind an erster Stelle die Sozialgesetze der Bibel zu nennen. Sie verbieten generell die Ausnutzung der Schwäche der Armen. Zu ihrer Versorgung erhalten diese das Recht auf Nachlese auf den abgeernteten Feldern bzw. den Ertrag dessen, was in einem Jahr der Brache dort wächst.
Aus Dankbarkeit erwächst Verantwortung.


Passion...

Stieglitze_Distelfinken

Der Stieglitz taucht gerade wieder in unseren Gärten auf und sucht nach Samen in stehen gebliebenen Stauden.
Wegen seiner Vorliebe zu Disteln (Dornen) ist er ein christliches Symbol für die Passion und den Opfertod Jesu Christi geworden. Er ist Begleitvogel auf vielen Madonnenbildern, in denen er für das Vorwissen über die bevorstehende Kreuzigung steht. Deshalb nistet er in unserer Krippe direkt im Stallgebälk nahe dem Gottessohn.

Nach einer Überlieferung zog der einstmals unscheinbare Vogel einen Dorn aus der Haut des gekreuzigten Jesus Christus, um dessen Pein zu lindern. Dabei besprenkelte er sich mit dem heiligen Blut und kam so zu seiner roten Gesichtsmaske.



Die Weisen sind gegangen...

Flucht_nach_Aegypten
Die Weisen sind gegangen.
Der Schall verklang, der schein verging,
der Alltag hat in jedem Ding nun wieder angefangen.

Der Wanderstern verglühte,
kein Engel spricht, kein Schäfer rennt,
und niemand beugt sich und erkennt die Größe und die Güte.

Wie lässt sich das vereinen?
Der Stern war da, der Engel rief,
der Schäfer mit den Weisen lief und kniete vor dem Kleinen.

Auch sie sind nicht geblieben,
die beiden mit dem kleinen Kind.
Ob sie schon an der Grenze sind? Geflüchtet und vertrieben.

Lied 548, EG, Text: Gerhard Valentin 1965


Lasset die Kinder zu mir kommen!

Kinder_bei_Jesus
In einer Weihnachtsgeschichte aus Neapel erzählt der Schriftsteller Luciano de Crescenzo über den Unterschied zwischen den Krippenliebhabern und den Weihnachtsbaumliebhaberinnen. Die Frauen lieben den Baum, so seine These, weil das Glitzern und Funkeln so anziehend für sie sei, während die Männer liebevoll an ihren Krippenfiguren schnitzen, großartige Landschaften aufbauen, die das halbe Wohnzimmer füllen und mit viel Liebe zum Detail ganze Scharen von Handwerkern, Kaufleuten oder Gemüsehändlern auf den Weg zur Krippe schicken.

Luciano de Crescenzo schreibt: „Also die Einteilung in Krippenliebhaber und Baumliebhaber ist so entscheidend, dass sie meiner Meinung nach so wie Geschlecht und Blutgruppe in die Personalausweise eingetragen werden müsste. Naja, sonst entdeckt doch so ein armer Teufel vielleicht erst nach seiner Heirat, dass er sich mit einem Christenmenschen zusammengetan hat, der ganz andere Weihnachtsgewohnheiten hat.“

Der Weihnachtsbaum kommt ursprünglich aus der protestantischen Tradition während die Krippe lange Zeit eher in der katholischen Kirche beheimatet war. Heute stehen sie oft in ökumenischer Eintracht bei- oder nebeneinander.

Ob man das geschlechtsspezifisch oder konfessionell aufteilen kann, weiß ich nicht, ab heute sind jedenfalls wieder viele Frauen und Männer, Evangelische wie Katholiken an unserer großen Krippe willkommen.

Joachim Rönsch, 23.Dezember 2018





Auf der Suche...

4. Advent
...nach einem Platz in der Welt, so heißt die Überschrift des Familiengottesdienstes mit dem Kindergarten am 4. Sonntag im Advent. Damit sind wir schon ganz nahe an Weihnachten herangekommen.
Advent heißt ja nicht nur: Gott will an Weihnachten in die Welt kommen. Advent heißt darüber hinaus: Gott will auch nach Weihnachten, auch heute noch in diese Welt kommen, in dein und mein Leben, in unsere Stadt und unsere Kirchengemeinde. Und Gott findet da einen Platz, wo wir ihm einen Platz lassen, wo wir so leben, wie er es gerne möchte. Gott sucht auch heute noch nach einem Platz bei uns.
Und bei Gott ist das anders als bei uns: wo Gott einen Platz findet, da nimmt er uns keinen Platz weg, - wo Gott einen Platz findet, da ist auch Platz für jeden Menschen.


Zu Besuch...

Maria_besucht_Elisabeth
Maria macht sich auf zu ihrer Cousine Elisabeth -
eilend, wie es in der Bibel heißt, ...laufend, ... nahezu rennend in der kleinen Krippenszene des 3. Advents.
Beide Frauen schwanger,
lange erhofft, nicht mehr erwartet die eine,...
die andre gänzlich unerwartet, noch im Teenageralter, ohne die Sicherheit der Ehe, eines geregelten Lebens.
Im adventlichen Besuch, in der Begegnung dann:
Vergewisserung, moralische Unterstützung, Beistand.


Besuch...

Zweiter_Advent_Verkuendigung
Eine kleine häusliche, beinahe intime Szene ist am zweiten Sonntag im Advent zu sehen. Der Engel Gabriel besucht Maria und verkündigt ihr die Geburt Jesu. Nach Schreck und Innehalten fängt Maria an zu singen - gar nicht mehr häuslich intim, sondern global weitgreifend von Gottes revolutionärem Eingreifen in die Welt!
(lesen sie den Lobgesang der Maria bei Lukas 1,46-55)


Ausschau halten,...

erster_Advent
...Sehnsucht spüren, Neues erwarten, - das verbindet unsere Figuren, die wir zur ersten Adventsszene zusammen stellen, - egal ob den alten Propheten Jesaja, den Vorläufer Johannes der Täufer, den modernen Astronom, der auch an die Weisen erinnert, die Neugierige oder den Zeitungsleser:
Sehnsucht spüren, Ausschau halten, Neues erwarten.

Mit dem 1. Sonntag im Advent beginnen wir das neue Kirchenjahr. Darüber hinaus weist der Advent unser Warten auf die noch weit größeren Verheißungen unseres Gottes.


Die Menschwerdung begreifen!

Haende_in_Arbeit...und Gott sah, dass es gut war.

Es klingt vielleicht abgehoben, aber es gehen mir viele Bibelstellen durch den Kopf, die zu meinem Schaffen passen. Aus der Schöpfungsgeschichte zum Beispiel...! Nicht falsch verstehen! Ich vergleiche mich nicht mit Gott. Aber warum sollte ich nicht auch das gut finden, was ich forme? Ich bin inspiriert. Auf diese Weise kann ich in meiner Arbeit aufgehen.
20. Dezember 2018


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